So funktionieren Integrationen
Zwölf Quellen lassen sich ohne Entwicklung anbinden. Wie eine Integration funktioniert, welche Einstellungen alle teilen und wo die Grenzen liegen.
Integrationen verbinden externe Quellen mit tchop, damit Inhalte automatisch als Cards in einem Mix ankommen. Für Redaktionen und Admins ist das meist der erste Schritt, wenn ein Channel nicht nur manuell gepflegt, sondern regelmäßig aus bestehenden Quellen befüllt werden soll.
Ohne Entwicklung stehen dafür zwölf Quellen zur Verfügung.
Grundidee
Eine Integration verbindet immer genau eine Quelle mit genau einem Mix. Mehrere Quellen können in denselben Mix laufen, und eine Quelle kann auch in mehrere Mixes laufen, wenn das redaktionell sinnvoll ist. Nur doppelt geht es nicht: Dieselbe Quelle kann nicht zweimal in denselben Mix eingetragen werden.
Die verfügbaren Quellen ohne Entwicklung lassen sich in drei Gruppen einteilen: Social, Audio und Video sowie Web und News. Zu Social gehören X, Bluesky, Instagram, Facebook, TikTok, LinkedIn Unternehmensseiten und LinkedIn Nutzendenprofile. Audio und Video umfassen YouTube und Apple Podcasts. Unter Web und News fallen RSS, Web-Scraping und Google News.
Bei den meisten Typen ist die Quelle einfach die URL des Kontos oder Profils. Drei Ausnahmen sollten Sie kennen: RSS erwartet eine Feed-URL, Web-Scraping die URL einer Rubrikseite und Google News die URL einer Suche.
Alles, was darüber hinausgeht, etwa SharePoint, ein internes CMS oder eine Partner-API, läuft nicht über eine Standard-Integration. Dafür nutzen Sie die tchop-API oder ein Workflow-Werkzeug wie n8n. Das ist ein Projekt, keine Einstellung.
Einstellungen
Alle Integrationen haben denselben Grundaufbau. Bei der Anlage legen Sie den Mix fest, in den die Cards laufen sollen. Diese Zuordnung lässt sich später nicht mehr ändern. Ebenfalls nur bei der Anlage wählen Sie unter „Letzte Beiträge holen“ einen der Werte 0, 2, 5, 10, 15, 20 oder 50.
Hinzu kommen der interne Name, die Quell-URL und die Frage, ob die Auto-Veröffentlichung aktiv sein soll. Ist sie eingeschaltet, gehen neue Cards sofort live. Ist sie ausgeschaltet, landen sie zunächst unveröffentlicht im Mix und werden von der Redaktion freigegeben.
Einige Quellen haben zusätzliche Optionen. Bei YouTube und Google News gibt es eine Variante für das Teaser-Bild. X hat Schalter für Reposts und Antworten. Beim Web-Scraping kommen Card-Typ und Quellenname hinzu.
Alltag
Im Betrieb prüft tchop jede Quelle etwa alle 30 Minuten. Neue Inhalte erscheinen also nicht in Sekunden, sondern innerhalb einer halben Stunde.
Der Status einer Integration kann aktiv, pausiert oder Fehler sein. Pausieren behält die Konfiguration bei. Löschen stoppt die Synchronisation; bereits erstellte Cards bleiben im Mix.
Wichtig im Channel-Alltag: Integrationen werden pro Channel konfiguriert. Wenn Inhalte in weitere Channels verteilt werden sollen, geschieht das nicht über dieselbe Integration, sondern über einen Read-Only-Mix oder einen Sync-Mix.
Grenzen
Metadaten kommen so in tchop an, wie die Quelle sie liefert. Wenn Titel, Bild oder Beschreibung nachgebessert werden müssen, geschieht das pro Card und nicht auf Ebene der Integration.
Auch Rechte und Lizenzen werden nicht von tchop geklärt. Das liegt beim Kunden.
Gut zu wissen
Fehler verhalten sich still. Es gibt keine automatische Benachrichtigung, wenn eine Quelle nicht mehr sauber läuft; jemand muss die Integrationsseite öffnen und den Status prüfen. Für wichtige Quellen kann auf Wunsch eine E-Mail-Benachrichtigung eingerichtet werden.
Fazit
Standard-Integrationen decken die typischen Quellen für Social, Audio, Video, Web und News ohne Entwicklung ab und folgen immer derselben Logik: eine Quelle, ein Mix, klare Einstellungen. Für den Einstieg reicht das oft aus. Sobald Daten aus Systemen wie SharePoint, einem internen CMS oder einer Partner-API kommen sollen, beginnt ein eigenes Integrationsprojekt.



