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So funktionieren Integrationen

Alle zwölf tchop-Integrationen im Vergleich: was jede als Quelle erwartet, welche Zusatzeinstellungen sie hat und welche Lücke Sie kennen sollten.

Der Überblick

Integrationen verbinden externe Quellen mit tchop, damit neue Inhalte ohne manuellen Import als Karten im richtigen Mix ankommen. Das Modell ist bewusst klein: Eine Integration verbindet genau eine Quelle mit genau einem Mix und erstellt für jeden neuen Eintrag eine Karte. Wenn Sie das einmal eingerichtet haben, füllt sich der News-Feed selbst. Zwölf Quellen lassen sich ohne Entwicklung anbinden; diese Seite vergleicht sie und erklärt danach die Regeln, die für alle Integrationen gelten.

Vergleich der zwölf Quellen

Quelle

Was Sie eintragen

Zusätzliche Einstellungen

Wichtig zu wissen

X

x.com/ihrkonto

Reposts und Antworten zuschaltbar, beide standardmäßig aus

Ein Thread kommt als mehrere Karten an, eine pro Beitrag

Bluesky

bsky.app/profile/handle

keine

Nur eigene Beiträge, Handles sind Domains und können wechseln

Instagram

instagram.com/ihrprofil

keine

Reels und Karussells kommen noch nicht an, Stories nie

Facebook

facebook.com/ihreseite oder facebook.com/groups/ihregruppe

keine

Nur öffentliche Seiten und öffentliche Gruppen, die restriktivste Plattform

TikTok

tiktok.com/@ihrkonto

keine

Karten verlinken nach außen, und auf vielen Firmengeräten ist TikTok gesperrt

LinkedIn Unternehmen

linkedin.com/company/ihr-unternehmen

keine

Dokumente, Karussells und Umfragen kommen nicht an

LinkedIn Nutzende

die Profil-URL der Person

keine

Vorher mit der Person klären, und beim Ausscheiden prüfen

YouTube

den Kanal

Variante für das Teaser-Bild

Shorts kommen als Artikel-Karten an, nicht als Video-Karten, Livestreams gar nicht

Apple Podcasts

die Seite der Sendung auf podcasts.apple.com

keine

Gelesen wird über den öffentlichen Apple-Eintrag, nicht gelistete Sendungen brauchen RSS

RSS

die Feed-URL

keine

Die Länge des Feeds begrenzt den Erstimport, meist auf zehn bis zwanzig Einträge

Web-Scraping

eine Rubrikseite einer Webseite

Kartentyp und Quellenname

Höchster Pflegeaufwand, ein Relaunch kann die Quelle unbrauchbar machen

Google News

die URL einer Suche, die Sie auf news.google.com ausgeführt haben

Variante für das Teaser-Bild

Ergebnisse hinter Bezahlschranken sind enthalten und nicht herausfilterbar

Zwei Muster gelten durchgehend. Jede soziale Quelle erwartet das Konto, nie einen einzelnen Beitrag.

Und jede Quelle liefert ausschließlich öffentliche Inhalte. Geschützte, private, geschlossene und nur für Mitglieder sichtbare Quellen sind nicht lesbar.

Eine Quelle, ein Mix

Eine Quelle, ein Mix: Dieses Paar ist das ganze Modell. Gerade deshalb lässt es sich in verschiedene Richtungen nutzen, ohne kompliziert zu werden.

Fünf Quellen im selben Mix ergeben einen gebündelten Feed. Eine Quelle in zwei Mixes in verschiedenen Kanälen bedient zwei Zielgruppen, und wenn Formate nicht nebeneinander gehören, geben Sie jeder Quelle ihren eigenen Mix.

Wichtig ist die Ebene der Konfiguration: Integrationen werden pro Kanal eingerichtet. Eine in Kanal A angebundene Quelle erscheint nicht in Kanal B; Sie legen sie dort entweder ebenfalls an oder binden sie einmal an und verteilen den Mix über einen Read-Only-Mix oder einen Sync-Mix.

So legen Sie eine Integration an

Sie finden die gemeinsamen Einstellungen im Dashboard unter Integrationen. Dort wählen Sie die Quellenart und dann „Integration hinzufügen“.

Der Mix empfängt die Karten, wird einmal bei der Anlage gewählt und steht danach fest. Wenn eine Quelle in einen anderen Mix soll, löschen Sie die Integration und legen sie neu an.

Der Name ist ein internes Etikett und nur in der Integrationsliste sichtbar. Sinnvoll ist ein Name, den Sie in einem halben Jahr noch einordnen können, etwa „Unternehmenskanal“, „Beiträge der Geschäftsführung“ oder „Partner: Bosch“.

Die Quelle ist das, was beobachtet wird. Welche Form Sie genau eintragen müssen, steht in der Tabelle; jede Integrationsart akzeptiert nur ihre eigene Form und lehnt die übrigen ab.

„Letzte Beiträge holen“ bestimmt, wie viele bestehende Einträge beim ersten Lauf übernommen werden. Zur Auswahl stehen 0, 2, 5, 10, 15, 20 oder 50; diese Einstellung gibt es nur bei der Anlage.

0 eignet sich für einen sauberen Start. 2 oder 5 lassen den Feed am ersten Tag lebendig wirken, höhere Werte passen eher zu einem Archiv-Mix, wobei die tatsächliche Zahl davon abhängt, wie weit die Quelle zurücklesen lässt.

Die Auto-Veröffentlichung entscheidet, ob neue Karten sofort live gehen oder unveröffentlicht im Mix landen und redaktionell freigegeben werden. Beim eigenen Konto mit vertrauter Ausgabe kann sie eingeschaltet sein; bei fremden oder Partnerquellen sollte sie ausgeschaltet bleiben, ebenso in regulierten oder mitbestimmungsrelevanten Umgebungen, in denen der Prüfschritt in die redaktionellen Leitlinien gehört.

Welche Quelle passt wofür

Wenn mehrere Wege denkbar sind, hilft eine einfache Reihenfolge. Für die eigene Webseite ist RSS die erste Wahl, Web-Scraping nur dann, wenn kein Feed vorhanden ist.

Wenn Sie einem Verlag folgen möchten, ist ein Rubrik-Feed über RSS sinnvoller als ein Gesamt-Feed, und beides ist belastbarer als das Scrapen der Startseite. Für ein Thema statt eines Verlags bietet sich Google News an; die Suche sollten Sie vorher auf news.google.com testen, weil ein breiter Begriff schnell Dutzende Karten pro Tag erzeugt.

Für die eigene Social-Ausgabe binden Sie das Netzwerk an, das tatsächlich gepflegt wird, nicht alle parallel. Sonst entstehen leicht doppelte Karten aus mehreren Konten mit denselben Inhalten.

Für einen Podcast ist Apple Podcasts passend, sofern die Sendung dort gelistet ist; sonst bleibt RSS. Für Video ist YouTube der richtige Weg, wobei Sie bei Kanälen mit vielen Shorts einplanen sollten, dass diese als Artikel-Karten ankommen und die Leserschaft zum Ansehen die App verlässt.

Der Alltag nach der Einrichtung

Jede Quelle wird etwa alle 30 Minuten geprüft, und das gilt für alle Integrationsarten gleich. Veröffentlichte Inhalte erscheinen also innerhalb einer halben Stunde und nicht in Sekunden; für zeitkritische Dinge legen Sie die Karte besser manuell an und lassen die Integration alles Weitere übernehmen.

Wenn Sie eine Quelle vorübergehend stoppen wollen, pausieren Sie sie statt sie zu löschen. Die Konfiguration bleibt erhalten und es entstehen keine Karten, was bei einem Kampagnenstopp, in Ferienzeiten oder während eines Problems auf der Quellseite nützlich ist; nachgeholt wird beim Fortsetzen nichts.

Löschen entfernt die Synchronisation, nicht die bereits erzeugten Inhalte. Die Karten bleiben im Mix und verhalten sich wie normale Karten.

Status, Änderungen und Grenzen

In der Integrationsliste sehen Sie den Status jeder Quelle: aktiv, pausiert oder Fehler. Zusätzlich zeigt die Liste die Quell-URL, den Ziel-Mix und wer die Integration angelegt hat; nach Status filtern lässt sich ebenfalls.

Dieselbe Quelle kann nicht zweimal in denselben Mix gelegt werden. Das wird abgelehnt und verhindert doppelte Karten.

Änderbar bleiben Name, URL, Auto-Veröffentlichung und die artspezifischen Einstellungen. Nicht veränderbar sind der Mix und der Erstimport; beides steht mit der Anlage fest.

Bevor Sie sich auf eine Quelle verlassen, sollten Sie ihre Abhängigkeit kennen. Die Quelle gehört einer anderen Plattform oder einem anderen Anbieter; Konten werden umbenannt, auf privat gestellt, gedrosselt oder gelöscht, und dann wechselt die Integration auf Fehler und hält den Grund fest.

Nach jeder Umbenennung auf der Quellseite lohnt deshalb ein Blick in die Liste. Fehler bleiben standardmäßig stumm, es gibt keine Benachrichtigung; jemand muss die Integrationsseite öffnen und hinsehen, weshalb ein Wochenblick sinnvoll ist.

Für Quellen, auf die Sie sich wirklich verlassen, richten wir auf Anfrage eine E-Mail-Warnung ein. Das sollte wenigen wichtigen Integrationen vorbehalten bleiben, sonst werden Warnungen schnell zu Rauschen.

Was aus der Quelle übernommen wird

Metadaten kommen so an, wie die Quelle sie liefert. Eine schwache Überschrift dort wird ein schwacher Kartentitel hier.

Sie können jede Karte danach bearbeiten, aber immer je Karte und nicht je Integration. Der Erstimport ist außerdem ein einmaliges Ereignis und kein rückwirkender Abgleich.

Wenn Einträge auf der Quellseite gelöscht werden, bleiben tote Karten zurück. Eine entfernte Quelle hinterlässt also unter Umständen einen Link ins Leere; gelegentliche Stichproben lohnen sich besonders bei fremden Quellen.

Nicht jedes Format übersteht den Weg unverändert. Die letzte Spalte der Tabelle ist deshalb keine Fußnote, sondern die Stelle, an der Sie vorab prüfen sollten, ob die Quelle zu Ihrem Zweck passt.

Die Auto-Veröffentlichung verdient besondere Aufmerksamkeit. Wenn sie bei einer fremden Quelle eingeschaltet bleibt, veröffentlicht das System alles, was diese Quelle veröffentlicht, direkt an Ihr Publikum.

Rechte klären Sie selbst. Die Automatisierung des Transports fremder Inhalte automatisiert keine Erlaubnis zur Wiedergabe.

Häufige Fragen

Karten aus Integrationen lassen sich anheften, verschlagworten, per Push versenden, synchronisieren und bearbeiten wie jede andere Karte. Welche Formen es dabei gibt, steht auf der Seite zu den Kartentypen.

Integrationen entfernen oder sortieren nichts, was redaktionell kuratiert wurde. Sie erstellen Karten.

Eine praktische Obergrenze für Integrationen je Kanal gibt es nicht. Die eigentliche Grenze ist, wie viel ein Feed trägt, bevor er unlesbar wird.

Eine Benachrichtigung bei Ausfall gibt es nicht standardmäßig. Für einzelne Integrationen lässt sie sich auf Anfrage einrichten.

Der Mix lässt sich später nicht ändern. Mix und Erstimport stehen mit der Anlage fest, alles andere bleibt editierbar.

Wenn Ihre Quelle nicht auf der Liste steht, bleibt sie trotzdem möglich, aber nicht als Einstellung in dieser Oberfläche. Alles darüber hinaus, etwa SharePoint, ein internes Redaktionssystem oder eine Partner-Schnittstelle, läuft über die tchop-API oder ein Workflow-Werkzeug wie n8n; das ist ein Projekt, keine Einstellung.

Kurz zum Schluss

Eine Quelle, ein Mix, alle halbe Stunde geprüft. Sie wählen den Mix, tragen die Quelle in der Form ein, die ihre eigene Seite vorgibt, und entscheiden über Erstimport und Auto-Veröffentlichung.

Danach ist der laufende Aufwand klein. Wichtig bleibt der Wochenblick auf die Statusliste, weil Quellen leise ausfallen können und niemand standardmäßig davon erfährt.

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