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LinkedIn-Integration: Unternehmensseiten und persönliche Profile

Zwei getrennte LinkedIn-Integrationen. Welche Sie brauchen, was nicht übernommen wird und das Gespräch, bevor Sie ein persönliches Profil anbinden.

Zwei Integrationen für zwei Quellentypen

Für LinkedIn gibt es in tchop zwei getrennte Integrationen: eine für Unternehmensseiten und eine für persönliche Profile. Der Grund ist einfach: LinkedIn behandelt beides technisch und inhaltlich unterschiedlich, deshalb beginnt die Einrichtung immer mit dieser Wahl. Danach verhält sich die Integration gleich. Sie liest öffentliche Beiträge der gewählten Quelle und erstellt daraus Karten im gewählten Mix.

Wenn Sie Integrationen grundsätzlich einordnen möchten, hilft die Übersichtsseite So funktionieren Integrationen.

Welche Integration Sie wählen

Entscheidend ist nicht, wer veröffentlicht, sondern welche URL Sie anbinden. Öffnen Sie die Seite oder das Profil auf LinkedIn und kopieren Sie die Adresse direkt aus der Browserzeile.

Ziel

Integration

Quell-URL

Was die Unternehmenskommunikation veröffentlicht

LinkedIn Unternehmen

https://linkedin.com/company/ihr-unternehmen

Die eigenen Beiträge einer Führungsperson

LinkedIn Nutzende

Profil-URL, so wie der Browser sie anzeigt

Beides in einem Feed

beide Integrationen

in denselben Mix

Nicht unterstützt werden ein Hashtag, eine Gruppe oder eine Suche. Wählen Sie dafür eine andere Quellenart.

Welche URL funktioniert

Verwenden Sie immer die URL der LinkedIn-Seite oder des LinkedIn-Profils selbst. Die Integration lehnt die URL eines einzelnen Beitrags, ein Suchergebnis oder eine Feed-URL ab.

Bei Unternehmensseiten muss die Adresse den Teil /company/ enthalten. Bei persönlichen Profilen ist es wichtig, keine Adresse aus einem Suchergebnis zu übernehmen, weil solche Links oft Nachverfolgungsparameter enthalten und dadurch unbrauchbar werden.

Wenn eine Unternehmensseite funktioniert, ein Profil aber nicht, liegt die Ursache oft hier: Es sind zwei getrennte Integrationsarten, und eine Profil-URL wird in der Integration für Unternehmen bewusst abgelehnt.

Was aus LinkedIn übernommen wird

Übernommen werden Beiträge mit Text und dem zugehörigen Bild. Daraus entstehen Karten im Mix.

Nicht übernommen werden Dokumente und Karussell-PDFs, Umfragen sowie Kommentare und Reaktionen von LinkedIn. Gerade bei LinkedIn fällt das stärker auf als bei anderen Netzwerken, weil Dokumente und Umfragen oft genau die Formate sind, die Unternehmensseiten häufig nutzen.

Ein Beitrag, der überwiegend aus einem Karussell besteht, kommt deshalb als Karte mit einer Zeile Text und ohne sichtbaren Inhalt an. Dafür gibt es in der Praxis zwei Umgangsweisen: Bei Seiten mit hohem Volumen bleibt die Auto-Veröffentlichung ausgeschaltet, damit die Redaktion solche leeren Karten abfängt. Oder eine Redakteurin baut ein intern wichtiges Karussell in tchop als Long Post oder Bild-Karte nach, während die automatisch erzeugte Karte weiter nach außen verlinkt.

Mehr dazu finden Sie Long Post.

Persönliche Profile nur mit ausdrücklicher Zustimmung anbinden

Vor dem Anbinden eines persönlichen Profils sollten Sie mit der Person sprechen. Eine Unternehmensseite ist ein Unternehmenskanal, ein persönliches Profil ist keiner, auch dann nicht, wenn die Person zur Geschäftsführung gehört.

Menschen veröffentlichen dort nicht nur über die Arbeit. Ebenso können dort Beiträge über eine Konferenz, die Beförderung einer Kollegin, einen Stellenwechsel oder eine persönliche Meinung zur Branche erscheinen. Wenn Sie das Profil anbinden, kann all das in einem internen Feed vor allen Beschäftigten landen, ohne dass die Person es jedes Mal einzeln entscheidet.

Darum sollten Sie diese vier Punkte verbindlich klären:

  • Holen Sie eine ausdrückliche Zustimmung ein. Gemeint ist kein beiläufiges Nicken in einer Besprechung, sondern ein echtes Ja zu dem Satz, dass die eigenen LinkedIn-Beiträge in der Mitarbeiter-App erscheinen.

  • Lassen Sie die Auto-Veröffentlichung zunächst ausgeschaltet. So sieht die Redaktion jeden Beitrag vor dem Unternehmen; bei persönlichen Profilen belassen es die meisten Organisationen dauerhaft dabei.

  • Vereinbaren Sie, wie die Verbindung endet. Es muss möglich sein, dass jemand sagt, die eigenen Inhalte sollen aus der App verschwinden, und dass dies am selben Tag umgesetzt wird.

  • Prüfen Sie, ob der Schritt der Mitbestimmung unterliegt. In einem mitbestimmten Betrieb kann die Einspeisung der Inhalte einer namentlich benannten Person in eine Mitarbeiter-App ein Thema für den Betriebsrat sein.

Dieser letzte Schritt wird am häufigsten übersprungen und am häufigsten bedauert. Wenn Sie dazu prüfen möchten, ob Ihre Konstellation betroffen ist, lesen Sie die Seite Betriebsrat.

Auto-Veröffentlichung bewusst einsetzen

Bei Unternehmensseiten ist Auto-Veröffentlichung oft naheliegend, wenn regelmäßig gut lesbare Beiträge mit Bild erscheinen. Bei persönlichen Profilen ist Vorsicht sinnvoll, weil Inhalt, Anlass und Ton stärker schwanken können.

Eine praktikable Vorgehensweise ist daher, die Auto-Veröffentlichung zunächst ausgeschaltet zu lassen und eine Woche eingehender Beiträge zu beobachten. Danach sehen Sie, ob Quelle, Format und Taktung für Ihren internen Kanal geeignet sind.

Stellenwechsel und Offboarding

Ein angebundenes persönliches Profil veröffentlicht weiter, auch wenn die Person die Organisation bereits verlassen hat. Die Integration weiß nichts von diesem Wechsel, deshalb können Beiträge über einen neuen Arbeitgeber weiter in der Mitarbeiter-App landen.

Auffällig wird das selten am ersten Tag. Meist zeigt es sich erst Wochen später und oft vor Publikum. Nehmen Sie deshalb in die Offboarding-Checkliste auf, dass Integrationen für persönliche Profile geprüft werden, wenn jemand geht.

Dafür genügt ein Blick in die Integrationsliste. Sie zeigt die Quell-URL und auch, wer die Verbindung angelegt hat.

Häufige Fehler und ihre Ursachen

Direkt nach der Einrichtung lohnt sich zuerst ein Blick auf die URL-Form. Unternehmensseiten brauchen /company/, und bei Profilen sind aus Suchergebnissen kopierte Adressen oft ungeeignet.

Kommen Beiträge nur als reiner Text ohne Bild an, hatte der ursprüngliche Beitrag entweder kein Bild oder es handelte sich um einen Dokument- oder Karussell-Beitrag. Fehlen einzelne Beiträge vollständig, sind sie oft nur für Mitglieder sichtbar oder mit eingeschränkter Sichtbarkeit veröffentlicht worden; solche Beiträge können nicht übernommen werden.

Nach einer Umbenennung oder einem Namenswechsel sollten Sie die Quelle ebenfalls prüfen. LinkedIn-URLs können sich dadurch ändern, deshalb sollte wieder die aktuelle Adresse aus der Browserzeile eingesetzt werden.

Wenn bei Status aktiv nichts ankommt, prüfen Sie zuerst die Veröffentlichungshistorie der Quelle. Viele Unternehmensseiten veröffentlichen seltener, als im Alltag angenommen wird.

Häufige Fragen

Für die Integration ist kein LinkedIn-Administratorzugang nötig, und auch kein API-Schlüssel. Die Integration liest öffentliche Beiträge; auf Kundenseite ist keine Anmeldung erforderlich.

Wenn zehn Beschäftigte als Markenbotschafter eingebunden werden sollen, bedeutet das zehn Integrationen und zehn Gespräche über die Zustimmung. Das ist machbar, sollte aber vorher organisatorisch durchdacht sein.

LinkedIn-Newsletter oder Artikel stehen nicht als eigene Quellenart zur Verfügung. Übernommen werden Beiträge.

Zwei Profile im selben Mix sind möglich. Grundsätzlich können beliebig viele Integrationen in einen Mix zeigen; dieselbe Quelle zweimal im selben Mix wird jedoch abgelehnt.

Beiträge erscheinen innerhalb einer halben Stunde. Wenn Sie eine Integration löschen, bleiben die vorhandenen Karten im Mix bestehen; das Entfernen der Verbindung stoppt die Synchronisation, räumt aber keine Historie auf.

Vor der Einrichtung: diese zwei Entscheidungen zuerst treffen

Klären Sie vorab, ob Sie eine Unternehmensseite oder ein persönliches Profil anbinden wollen. Diese Entscheidung bestimmt die passende Integration und die richtige Quell-URL.

Wenn es um ein persönliches Profil geht, führen Sie zuerst das Gespräch mit der betroffenen Person. Lassen Sie die Auto-Veröffentlichung ausgeschaltet, bis Sie mindestens eine Woche eingehender Beiträge gesehen und bewertet haben.

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