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Quiply Alternative
Aktualisiert Juni 2026 · von tchop

Die Quiply Alternative für Teams, die schnell live gehen

Quiply ist eine deutsche Mitarbeiter-App mit Daten in Frankfurt und viel Material für den Betriebsrat. tchop liefert dieselbe Reichweite als white-label App unter Ihrem Namen, dazu externe Zielgruppen auf derselben Plattform.

White-Label Native AppEU-souveränes HostingDSGVO ab WerkLive in 8–12 weeks
Quiply passt, wenn

Eine Belegschaft ohne Firmen-E-Mail schnell erreicht werden soll, der Betriebsrat früh überzeugt werden muss und Ihnen ein deutscher Anbieter mit persönlicher Ansprechpartnerin lieber ist als ein Konzernprodukt. Ihre Farben und Ihr Logo in der App genügen.

Empfohlen
tchop passt, wenn

Der eigene Name im App-Store der Regelfall sein soll, nicht die Ausbaustufe. Wenn außer der Belegschaft auch Mitglieder, Ehemalige oder Abonnenten dieselbe Plattform nutzen sollen, und wenn Sie vor dem ersten Termin eine Preisspanne kalkulieren wollen.

tchop ist eine white-label, mobile-first Plattform für interne Kommunikation und Community, und eine Quiply Alternative für Teams im Mittelstand, die jeden Mitarbeitenden erreichen wollen, auch ohne Schreibtisch.

Quiply ist eine deutsche Mitarbeiter-App mit Daten in Frankfurt und viel Material für den Betriebsrat. tchop liefert dieselbe Reichweite als white-label App unter Ihrem Namen, auf Servern in Deutschland, live in 8 bis 12 Wochen.

Wie Sie eine Mitarbeiter-App auswählen

Fünf Fragen entscheiden, ob eine Mitarbeiter-App live geht und geöffnet wird oder in der Beschaffung hängen bleibt. Klären Sie die zuerst, denn sie sortieren den Markt schon vor dem ersten Termin.

01
Erreicht die App Leute ohne Firmen-E-Mail?

Eurostat weist für 2025 aus: 68,4 % der Beschäftigten in Deutschland haben Internetzugang für betriebliche Zwecke, in der Lebensmittelherstellung nur 39,15 %. Wer in dieser Lücke arbeitet, braucht eine App fürs private Smartphone.

02
Wessen Name steht im App-Store?

Eine App mit Ihrer Marke wird häufiger installiert als eine Anbieter-App mit Ihrem Logo darin. Prüfen Sie, ob white-label Standard ist oder zur nächsten Paketstufe gehört.

03
Was steht auf der Preisseite?

Ein veröffentlichter Preis erlaubt eine Budgetzeile vor dem ersten Termin. Ein Angebot auf Anfrage kostet eine Runde mehr. Beides ist legitim, aber es ist ein Unterschied im Beschaffungsweg.

04
Was sagt der Betriebsrat?

Sobald die App Verhalten oder Leistung erfassen kann, bestimmt der Betriebsrat mit. Das steht in § 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG und ist der häufigste Grund für einen verschobenen Rollout.

05
Schaffen das zwei Leute?

Interne Kommunikation im Mittelstand ist meist ein Team von zwei oder drei Personen. Braucht die Plattform für eine normale Woche ein IT-Ticket, wird sie nicht genutzt.

Funktionsvergleich

Verglichen wird nach dem, was im deutschen Mittelstand über die Auswahl entscheidet: Markenauftritt, Zielgruppen, Inhaltsstruktur, KI, Serverstandort und Auftragsverarbeitung, Mitbestimmung, Barrierefreiheit, Mindestabnahme und Zeit bis zum Livegang. Die Quiply-Zellen geben das öffentlich Dokumentierte wieder, Stand 21. September 2026.

Funktionsvergleich: Quiply und tchop
MerkmalQuiplytchop
EinordnungMitarbeiter-App für den Mittelstand, mobil und im BrowserWhite-label Kommunikationsplattform, Mittelstand bis Konzern
AnbieterAtoria – the people software GmbH, Reutlingen, laut Impressum „Ein Unternehmen der Proalpha Group", Büro in Köln (geprüft 21.09.2026)tchop GmbH, eigenständig, deutscher Anbieter
Eigene App im StoreIm Paket Professional: eigener Name, eigenes Icon, eigene AppIn jedem Projekt: eigener Name, eigenes Icon, eigener Store-Eintrag
Markenauftritt im EinstiegspaketEssential: Ihre Farben und Logos innerhalb der Quiply-AppKein Einstiegspaket ohne eigene App
Interne und externe ZielgruppenBeschäftigte. Externe Zielgruppen sind kein beworbener AnwendungsfallBeschäftigte plus Mitglieder, Ehemalige, Ruheständler, Abonnenten
InhaltsstrukturChannels mit Unterebene, Redaktionsplan, Bibliothek, Umfragen, AufgabenKanäle, Mixes, redaktionelle Freigabewege, Web-Eingangstür
KIKI-Editor: schlägt Texte vor und überarbeitet eigene TexteKI-Agenten: Entwürfe, Zusammenfassungen, Zielgruppen, Übersetzung, Abläufe
Offline-NutzungOffline-Modus für bereits geladene BeiträgeOnline-App. Fragen Sie nach, was die Nachtschicht ohne Netz sieht
Hosting und AuftragsverarbeitungRechenzentrum ISO 27001, Speicherung in Frankfurt, keine Unterverarbeiter außerhalb der EU, AV-VertragAlle Server in Deutschland, AVV und TOMs, EU-souveränes Hosting auf Wunsch. ISO 27001 durch den TÜV Süd, Oktober 2025
BetriebsratEigene Seite, kostenloses E-Book und Whitepaper mit juristischer EinschätzungSystembeschreibung auf Anfrage. Muster-Betriebsvereinbarung fehlt
BarrierefreiheitTastaturbedienbar, mit Screenreadern kompatibel, Kontraste und große BedienelementeAuf Anfrage dokumentiert, kein veröffentlichter Bericht
MindestabnahmeMindestlizenzen: 40Keine Mindestzahl an Lizenzen
VertragslaufzeitÜbliche Mindestlaufzeit 12 Monate, danach Verlängerung um ein JahrJahresvertrag
Zeit bis zum Livegang„Sofort verfügbar" im Paket Essential8 bis 12 Wochen bis zur gebrandeten App mit Inhaltsstruktur

Preisvergleich

Hier steht die wichtigste Zahl nicht. Auf quiply.com/preise waren am 21. September 2026 keine Listenpreise zu finden. Die Seite nennt zwei Pakete, Essential und Professional, und erklärt, die Setup-Gebühr und die monatlichen Kosten pro Mitarbeitenden würden nach Unternehmensgröße, Ausführung und Wünschen berechnet. Ältere Zahlen aus Vergleichsportalen sind Angaben Dritter.

Preisvergleich: Quiply und tchop
PreisQuiplytchop
Veröffentlichter ListenpreisKeiner. Angebot auf Anfrage, geprüft am 21.09.2026Einrichtung 2.000 bis 20.000 €, Lizenz 999 bis 1.499 € pro Monat
Preis pro PersonNicht veröffentlicht. Wird nach Unternehmensgröße kalkuliert0,50 bis 2 € je Person und Monat
Einmalige EinrichtungEinmalige Setup-Gebühr, Höhe nicht veröffentlichtIm Einrichtungsbetrag enthalten
MindestabnahmeMindestlizenzen: 40Keine Mindestzahl
VertragslaufzeitÜblich 12 Monate, danach Verlängerung um ein JahrJahresvertrag
Was im Preis stecktEssential-Paket, mit Zusatzmodulen erweiterbarNative App, Web-Eingangstür, Redaktion, KI-Agenten

Preise auf Anfrage lassen sich nur im Modell vergleichen, nicht in der Summe. Die tchop-Zahlen sind veröffentlichte Spannen, kein Angebot; tchop.io/pricing führt derzeit zu einem Kontaktformular.

Wo tchop gewinnt

Vier Unterschiede entscheiden die meisten Projekte, bei denen die eigene Marke der Kaufgrund ist. Jeder steckt in der Bauweise, keiner wird in den Vertrag verhandelt.

Die eigene App ist die Regelleistung.

Jedes tchop-Projekt geht als nativer Build für iOS und Android im eigenen Entwicklerkonto des Kunden live, mit dessen Namen, Icon und Store-Eintrag. Es gibt keine Stufe darunter.

Innen und außen auf einer Plattform.

Dieselbe Plattform trägt Beschäftigte, Mitglieder, Ehemalige und Abonnenten. Wer neben der Belegschaft eine Community führt, braucht sonst zwei Systeme und zwei Verträge.

Preisspannen stehen veröffentlicht.

Einrichtung 2.000 bis 20.000 €, Monatslizenz 999 bis 1.499 €, 0,50 bis 2 € je Person. Das ist kein Angebot, aber es reicht für eine Budgetzeile vor dem ersten Termin.

KI-Agenten statt KI-Editor.

Entwürfe, Zusammenfassungen, Zielgruppen, Übersetzungen und automatisierte Abläufe laufen als Agenten, nicht als Schreibhilfe. Zwei Leute führen damit die tägliche Kommunikation für mehrere tausend Beschäftigte.

Was macht Quiply gut?

Der Datenschutz-Nachweis ist schärfer als bei den meisten.
Auf der Sicherheitsseite schreibt Quiply: „Rechenzentrum ISO 27001-zertifiziert, Datenspeicherung in Frankfurt a.M. an Europas schnellstem Internetknoten DI:CIX. Konform zur Schweizer DSG und EU-DSGVO. Erfüllt heute schon Auflagen von Schrems-II, arbeitet ohne Unterverarbeiter außerhalb der EU." Der Satz zu den Unterverarbeitern ist präziser als das, was die meisten Anbieter veröffentlichen, tchop eingeschlossen.
Für den Betriebsrat liegt fertiges Material bereit.
Es gibt eine eigene Seite zum Thema, ein kostenloses E-Book mit dem Titel „Den Betriebsrat erfolgreich einbinden" und ein Whitepaper mit juristischen Einschätzungen aus dem Betriebsverfassungsgesetz. Wer eine Einführung vorbereitet, spart damit echte Wochen. tchop hat dieses Material nicht.
Barrierefreiheit ist beschrieben, nicht behauptet.
Laut Produktseite ist Quiply tastaturbedienbar, mit Screenreadern und weiteren assistiven Technologien kompatibel und arbeitet mit klaren Strukturen, guten Kontrasten und großen Bedienelementen. Das ist mehr, als die meisten Anbieter auf einer Funktionsseite überhaupt erwähnen.
Die Einführung geht schnell, und Kunden sagen das auch.
Carolin Nüßlein, Teamleitung Online Marketing bei der Fränkische Rohrwerke Gebr. Kirchner GmbH & Co KG, sagt auf der Preisseite von Quiply: „Der Einstieg hat in der Tat sehr, sehr gut funktioniert. Wir hatten alles eingerichtet und sind dann sofort live gegangen. Auch das Quiply-Support-Team war immer erreichbar, der Ablauf lief reibungslos."

Wo stößt Quiply für markengetriebene Häuser an Grenzen?

Ohne Preisliste lässt sich kein Budget bauen.
Auf quiply.com/preise stand am 21. September 2026 keine einzige Zahl. Stattdessen heißt es dort, Setup-Gebühr und monatliche Kosten würden je nach Unternehmensgröße und Ausführung berechnet. Für eine Kommunikationsabteilung, die eine Hausnummer für die Budgetplanung braucht, ist das eine zusätzliche Runde.
Die eigene App im Store gehört zur Ausbaustufe.
Im Paket Essential stellen Sie Ihre Farben und Logos innerhalb der Quiply-App ein. Eigener Name, eigenes Icon und ein eigener Store-Eintrag kommen laut Produktseite mit Professional. Bei tchop ist die eigene App die Regelleistung, nicht die zweite Stufe.
40 Lizenzen sind die Untergrenze.
Die Preisseite nennt „Mindestlizenzen: 40" und eine übliche Mindestlaufzeit von 12 Monaten. Für einen Pilotbereich mit einem Standort und 25 Leuten ist das die falsche Größe.
Externe Zielgruppen sind kein Anwendungsfall.
Quiply ist als Mitarbeiter-App positioniert, von den Branchenseiten bis zu den Kundengeschichten. Wer Mitglieder, Ehemalige, Ehrenamtliche oder Abonnenten auf derselben Plattform führen will, findet dafür kein Angebot.

Woher diese Zahlen stammen

  1. In Deutschland hat fast jede dritte beschäftigte Person keinen Internetzugang am Arbeitsplatz. Eurostat weist für 2025 aus, dass 68,4 % der Beschäftigten in Betrieben ab zehn Personen Internetzugang für betriebliche Zwecke haben. Im EU-Schnitt sind es 64,63 %, im Verarbeitenden Gewerbe in Deutschland 64,09 %, im Baugewerbe 60,58 %.

    Eurostat, Datensatz isoc_ci_cm_pn2, Daten 2025, 2026

  2. In der Lebensmittelherstellung sind es weniger als vier von zehn. Derselbe Datensatz nennt für die deutsche Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln, Getränken und Tabak 39,15 % für 2025, für das Gastgewerbe 47,56 %.

    Eurostat, Datensatz isoc_ci_cm_pn2, Daten 2025, 2026

  3. Mitzubestimmen hat der Betriebsrat bei der „Einführung und Anwendung von technischen Einrichtungen, die dazu bestimmt sind, das Verhalten oder die Leistung der Arbeitnehmer zu überwachen" (Betriebsverfassungsgesetz, § 87 Abs. 1 Nr. 6). Rechtzeitig zu unterrichten ist er außerdem über die Planung von Arbeitsverfahren, „einschließlich des Einsatzes von Künstlicher Intelligenz" (§ 90 BetrVG).

    Bundesamt für Justiz, gesetze-im-internet.de, § 87 und § 90 BetrVG, 2026

  4. Im State of the Global Workplace: 2026 Report beziffert Gallup die weltweite Mitarbeiterbindung für 2025 auf 20 %, den niedrigsten Stand seit 2020 und nach 23 % im Jahr 2022. Den Produktivitätsverlust schätzt Gallup auf 10 Billionen US-Dollar, rund 9 % der globalen Wirtschaftsleistung. Befragt wurden 263.810 Personen zwischen Januar und Dezember 2025.

    Gallup, State of the Global Workplace: 2026 Report, 2026

  5. Das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz gilt seit dem 28. Juni 2025 für Produkte und Dienstleistungen am Verbrauchermarkt. Kleinstunternehmen, die Dienstleistungen erbringen, nimmt das Gesetz nach § 3 Abs. 3 BFSG aus. Eine rein interne Mitarbeiter-App fällt in der Regel nicht darunter.

    Bundesamt für Justiz, gesetze-im-internet.de, Barrierefreiheitsstärkungsgesetz, § 3, 2026

Häufige Fragen

Welche Mitarbeiter-App ist die beste?
Es kommt auf den Fall an, und der lässt sich benennen. Für einen schnellen Start mit starkem Datenschutz-Nachweis und Material für den Betriebsrat ist Quiply eine gute Wahl. Für eine eigene Marke im App-Store, externe Zielgruppen und veröffentlichte Preisspannen ist es tchop. Beides sind ausgewachsene Produkte, keine Notlösungen.
Wie viel kostet Quiply?
Am 21. September 2026 standen auf der Preisseite keine Listenpreise. Quiply nennt zwei Pakete, Essential und Professional, eine einmalige Setup-Gebühr, monatliche Kosten pro Mitarbeitenden nach Unternehmensgröße, Mindestlizenzen von 40 und eine übliche Mindestlaufzeit von 12 Monaten. Zahlen aus Vergleichsportalen sind Angaben Dritter.
Was kostet tchop im Vergleich?
Die veröffentlichten Spannen für interne Kommunikation: Einrichtung 2.000 bis 20.000 €, Monatslizenz 999 bis 1.499 €, dazu 0,50 bis 2 € je Person und Monat. Das ist eine Spanne, kein Angebot. tchop.io/pricing führt derzeit zu einem Kontaktformular.
Liegen die Daten in Deutschland?
Bei beiden Anbietern ja. Quiply nennt ein ISO-27001-zertifiziertes Rechenzentrum mit Speicherung in Frankfurt am Main und keine Unterverarbeiter außerhalb der EU. tchop betreibt alle Server in Deutschland, EU-souveränes Hosting ist buchbar, das Informationssicherheits-Managementsystem hat der TÜV Süd im Oktober 2025 nach ISO 27001 zertifiziert.
Braucht die Einführung eine Betriebsvereinbarung?
In aller Regel ja. § 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG macht Einführung und Anwendung technischer Einrichtungen mitbestimmungspflichtig, sobald sie Verhalten oder Leistung erfassen können. Lesebestätigungen und Nutzungsstatistiken fallen darunter. Quiply stellt dafür Material bereit, tchop liefert die Systembeschreibung auf Anfrage.
Wem gehört Quiply?
Laut Impressum ist Quiply ein Produkt der Atoria – the people software GmbH in Reutlingen, im Impressum bezeichnet als „Ein Unternehmen der Proalpha Group", mit einem Büro in Köln. Auf der Sicherheitsseite beschreibt sich der Anbieter weiterhin als inhabergeführt. Beides stand dort am 21. September 2026.

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