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Individuelle Newsletter

So erstellen Sie mit tchop automatisierte Newsletter aus App-Inhalten, verwalten Einwilligungen und wählen den passenden Versandweg.

Newsletter aus App-Inhalten automatisieren

In einer tchop-App entsteht laufend Material, das sich für Newsletter eignet: redaktionelle Beiträge, Kommentare, Beiträge von Mitgliedern und Umfragen. Statt diese Inhalte jedes Mal von Hand zusammenzustellen, können Sie daraus Newsletter in der gewünschten Frequenz automatisieren, von täglichen Ausgaben bis zu monatlichen Formaten pro Kanal.

Neben der Zeitersparnis hat das einen zweiten Vorteil: Ein Newsletter, der aus dem entsteht, was in der App ohnehin veröffentlicht und diskutiert wird, zeigt Ihren Lesern, was die Community gerade liest, kommentiert oder abstimmt.

Inhalte über den MCP-Server abrufen

Für die Automatisierung empfehlen wir den tchop MCP-Server. MCP ist ein Standard, über den KI-Agenten an Software angebunden werden. Ein Agent kann darüber Inhalte und Signale aus der App lesen, darunter Beiträge, Mixes, Kommentare, nutzergenerierte Beiträge und Engagement-Daten.

Die Frequenz legen Sie frei fest, etwa täglich, wöchentlich, zum Spieltag oder monatlich je Kanal. Gute Newsletter verbinden in der Regel zweierlei: die Themen, die Ihre Redaktion setzen will, und das, was Ihre Community gerade bewegt. Dazu können etwa der meistdiskutierte Beitrag, ein starker Leserkommentar oder das Ergebnis einer Umfrage gehören.

Ein typischer Ablauf kann so aussehen: Der Agent holt die wichtigsten Beiträge aus den relevanten Kanälen, ergänzt laufende Diskussionen und zwei oder drei passende Kommentare, füllt damit eine Vorlage und legt einen Entwurf vor. Versendet wird anschließend erst nach Freigabe durch die Redaktion. Die Redaktion behält damit das letzte Wort, nur die Fleißarbeit fällt weg.

Vorlagen und Layout

Die Vorlagen für Newsletter sind React-Email-Komponenten. Das ist ein komponentenbasiertes Format für E-Mail-Templates auf Basis von React. KI-Agenten schreiben React zuverlässig und können deshalb neue Vorlagen bauen, sie an Ihre Marke anpassen, mit echten Inhalten füllen und Testversionen rendern.

Freigegebene Vorlagen werden anschließend zu statischem HTML mit Platzhaltern kompiliert. Beim Versand ändert sich dann nur noch der Inhalt, während das Layout stabil bleibt. Das ist vor allem dann sinnvoll, wenn Sie wiederkehrende Formate mit verlässlicher Gestaltung und zugleich wechselnden Inhalten verbinden möchten.

Nicht nur Artikel verlinken

Ein Newsletter aus tchop kann auf alles verlinken, was in der App liegt, auch jenseits klassischer Beiträge. Verlinkbar sind zum Beispiel ein Kommentar-Thread, eine Umfrage, ein Mitgliederbeitrag oder eine Veranstaltung.

Für die Rückführung in die App macht das einen Unterschied, denn ein Link mitten in eine laufende Diskussion schafft oft einen konkreteren Anlass zur Rückkehr als ein bloßer Hinweis auf einen neu erschienenen Artikel. Ebenso kann eine Umfrage mit Abstimmung per Antippen oder ein Mitgliederbeitrag im Newsletter genau den Einstiegspunkt setzen, an dem Beteiligung entsteht.

Einwilligungen sind Teil des Systems

Die Einwilligungsverwaltung ist in tchop eingebaut. Pro Nutzer speichert tchop, wer welche Liste abonniert hat, wann das geschehen ist, über welchen Weg die Einwilligung erteilt wurde und welchem Einwilligungstext zugestimmt wurde.

Jede Änderung landet in einer Historie, die nur ergänzt und nie überschrieben wird. Damit bleibt die Einwilligung später nachweisbar.

Mehrere Listen pro Organisation

Pro Organisation sind bis zu 20 Newsletter-Listen möglich, etwa für einen Wochenüberblick, Eilmeldungen oder ein Update nur für Mitglieder. Für jede Liste hinterlegen Sie einen Namen und eine Kurzbeschreibung für die App sowie den Einwilligungstext mit Ihrer Organisation als Absender.

Zusätzlich wird eine Versionsnummer des Einwilligungstextes geführt. Diese Version wird bei jeder Einwilligung mitgespeichert. Sie legen außerdem das Verfahren fest: entweder Opt-in, also aktives Abonnieren, oder Opt-out, also standardmäßige Anmeldung mit der Möglichkeit zur Abmeldung per Antippen. Welches Verfahren rechtlich gilt, entscheiden Sie selbst.

Wenn eine Liste von Opt-in auf Opt-out umgestellt wird, meldet das System alle Nutzer ohne gespeicherte Entscheidung an. Behandeln Sie diese Umstellung deshalb als rechtliche Änderung.

So fragen Sie Einwilligungen ab

Die Einwilligung kann direkt bei der Registrierung als Schritt im Onboarding abgefragt werden. Darüber hinaus lässt sie sich später jederzeit über In-App-Nachrichten einholen, mit einem Button, der direkt in die Newsletter-Einstellungen führt.

Das ist vor allem bei einem Relaunch, beim Start einer neuen Liste oder für die gezielte Bewerbung eines Newsletters sinnvoll. Sie müssen also nicht darauf warten, dass Nutzer von sich aus in die Einstellungen gehen.

Nutzer behalten jederzeit die Kontrolle

Nutzer können ihre Auswahl jederzeit in den Einstellungen unter Newsletter ändern, sowohl in der Web-App als auch in den mobilen Apps. Wer eine Liste ablehnt, kann die App dennoch vollständig nutzen. Die Nutzung der App ist also nicht an den Bezug von Newslettern gebunden.

Verlässt eine Person die Organisation, wird gesperrt oder deaktiviert ihr Konto, wird sie automatisch von allen Listen abgemeldet.

Zwei Wege für den Versand

Für den Versand stehen Ihnen zwei Modelle zur Wahl.

tchop übernimmt den Versand

Auf Wunsch übernimmt tchop den Versand als Teil des Services, über etablierte Anbieter wie Brevo oder Postmark mit tchops eigenen Konten. In diesem Modell brauchen Sie keinen eigenen Vertrag, keine gesonderte Absender-Einrichtung und keinen separaten Login.

Der Newsletter erscheint dennoch unter Ihrer Marke. Einwilligung, Abmeldungen und Zustellung laufen über tchop. Das eignet sich vor allem für Organisationen, die sich nicht selbst um die Versandstrecke kümmern wollen.

Sie behalten Ihr eigenes E-Mail-Tool

Alternativ können Sie Ihr bestehendes E-Mail-Tool weiter nutzen, etwa Brevo oder Postmark, oft zusammen mit einer Anmeldung auf Ihrer eigenen Website. In diesem Fall liefert tchop die Inhalte und die Einwilligungsdaten, während Ihr Tool den Versand übernimmt.

Synchronisierung mit einem eigenen Tool

Wenn Sie ein eigenes Tool anbinden, wird die Einwilligung in beide Richtungen synchron gehalten. Meldet sich jemand in der App ab, schickt tchop sofort einen signierten Webhook an Ihr System. Ein Webhook ist ein automatischer Serveraufruf bei einem Ereignis. Das angeschlossene Tool verschickt dann nicht mehr an diese Person.

Erfolgt die Abmeldung über den Link in der E-Mail, meldet das Tool die Änderung über die Sync-API an tchop. Eine API ist eine definierte Schnittstelle für den Datenaustausch zwischen Systemen. Der Schalter in der App springt dadurch auf aus.

Beide Richtungen arbeiten per Push und damit binnen Sekunden statt erst beim nächsten nächtlichen Import. Die Zuordnung erfolgt über ein festes ID-Paar aus tchop-Nutzer-ID und Kontakt-ID im verwendeten Tool, nicht über die E-Mail-Adresse. Wenn sich eine Adresse ändert, bleibt die Verknüpfung also bestehen. Werden Änderungen auf beiden Seiten gleichzeitig vorgenommen, gilt die neueste Änderung.

Einrichtung und Livegang

Die Einrichtung erfolgt pro Organisation durch tchop oder durch den Org-Admin. Sie nennen die gewünschten Listen, die Einwilligungstexte, das gewählte Verfahren und die Entscheidung, ob tchop den Versand übernimmt oder Ihr eigenes Tool angebunden werden soll.

tchop richtet die Konfiguration ein und testet sie vor dem Livegang. Die technische Anleitung für Org-Konfiguration, Webhook-Signatur und Sync-API erhalten die Entwickler Ihrer Organisation über den tchop-Ansprechpartner.

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